Expedition Erde - Eis ORF III/ZDF/Ruth Omphalius
ORF III/ZDF/Ruth Omphalius
ORF MUTTER ERDE startet neuen Schwerpunkt zum Klimawandel und was wir dagegen tun können
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„2° sind mehr, als du denkst“ lautet das Motto des diesjährigen MUTTER ERDE-Schwerpunkts, wie ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, DI Dr. Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin von MUTTER ERDE und Leonore Gewessler, Vorstand von MUTTER ERDE und GLOBAL 2000-Geschäftsführerin, am Montag bei einer Pressekonferenz bekanntgaben. Start der TV- und Hörfunkspots sowie der Printinserate im Rahmen der Kampagne ist der 8. Mai 2017. Höhepunkt der heurigen MUTTER ERDE Initiative zu Klimaschutz ist die ORF-Schwerpunktwoche vom 26. Mai bis 2. Juni in Fernsehen, Radio und online.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Vor zehn Jahren hat der ORF das Thema ‚Nachhaltigkeit‘ als Schwerpunkt im ORF verankert. Seither haben wir mit einer Vielzahl von Initiativen informiert und damit ein Millionenpublikum in Österreich erreicht. Unter anderem haben wir zehn multimediale Programmschwerpunkte zu Themen wie ‚Wasser‘, ‚Klima‘ oder ‚Lebensmittelverschwendung‘ gesetzt, den ,Österreichischen Klimaschutzpreis‘ gemeinsam mit dem Umweltministerium ins Leben gerufen, den ‚Eurovision Song Contest‘ erstmals in seiner Geschichte als Green Event veranstaltet und die Initiative MUTTER ERDE gemeinsam mit den heimischen Umweltschutz-NGOs etabliert. Mit dem diesjährigen MUTTER ERDE-Programmschwerpunkt zum ‚Klimawandel‘ setzen wir diesen Weg konsequent fort und wollen als ‚Rundfunk der Gesellschaft‘ zu Bewusstseinsbildung und Information über dieses zentrale Zukunftsthema beitragen.“
Mutter Erde 2017 Pressekonferenz ORF/Günther Pichlkostner
Alexander Egit (Greenpeace), Karl Schellmann (WWF Klimaexperte ), Leonore Gewessler (GLOBAL 2000) , ORF Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, DI Dr. Hildegard Aichberger (Geschäftsführerin von MUTTER ERDE).
Am 4. November 2016 ist das Pariser Klimaschutzabkommen in Kraft getreten. Somit gibt es erstmals einen weltweit verbindlichen Klimavertrag, welcher alle Staaten der Erde zur aktiven Klimaschutzpolitik verpflichtet. Kern dieses Abkommens ist es, den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter 2°C zu begrenzen und Anstrengungen zu unternehmen 1,5°C nicht zu übersteigen.
Leonore Gewessler, Vorstand von MUTTER ERDE und GLOBAL 2000-Geschäftsführerin: „Die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ist unsere letzte Chance, die globale Erwärmung auf ein für die Menschheit verträgliches Maß einzudämmen. Damit das gelingen kann, müssen wir weltweit und in Österreich innerhalb nur einer Generation aus fossiler Energie aussteigen. Mit dem heurigen MUTTER ERDE Schwerpunkt wollen wir zeigen, was dazu getan werden muss. Wir alle haben es in der Hand - nutzen wir diese einmalige Chance, Mutter Erde zu schützen.“
Aktuelle Informationen zu den im Rahmen des MUTTER ERDE-Schwerpunkts stattfindenden Aktivitäten finden sich unter www.muttererde.at
„Die Herausforderungen, die mit der Umsetzung des Weltklimavertrags auf uns zukommen, sind gewaltig. Und mit jedem Jahr das verstreicht wird es schwieriger und teurer. Umso wichtiger ist es, jetzt dafür Bewusstsein zu schaffen“, so Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin von MUTTER ERDE. „Im kommenden Monat wird es eine Vielzahl von Aktivitäten der MUTTER ERDE PartnerInnen geben mit dem Höhepunkt einer ORF Schwerpunktwoche, um das gemeinsame Ziel – dem Klimaschutz in Österreich Rückenwind zu verleihen – zu erreichen.“
Am Großglockner ORF/Satel Film/Claus Muhr
Klimaerwärmung und Klimaschutz

Schwerpunktwoche in allen Medien des ORF

ORF/Satel Film/Claus Muhr

ORF-Schwerpunktwoche zu Klimawandel und den Herausforderungen am Weg in eine „erneuerbare“ Zukunft

Im Rahmen der Initiative präsentiert der ORF zwischen Freitag, dem 26. Mai, und Freitag, dem 2. Juni 2017, in allen seinen Medien eine Schwerpunktwoche zum Thema „Klimaerwärmung und Klimaschutz“.
Auf dem Programm stehen u. a. die „Universum“-Dokumentation „Eisige Welten – Das Reich der Kälte im Bann des Klimas“ (30. Mai, 20.15 Uhr, ORF 2) über die beschleunigten klimatischen Veränderungen in der arktischen und antarktischen Wildnis und Yann Arthus-Bertrands filmische „DOKeins“-Entdeckungsreise „Faszination Erde – Der Blick von oben“ (31. Mai, 20.15 Uhr, ORF eins), die in eindrucksvollen Flugaufnahmen u. a. zu allen „Brennpunkten“ der Welt führt – von schmelzenden Polen zum sterbenden Regenwald. Mit Maßnahmen, die heute gesetzt werden müssen, damit wir in 25 Jahren nicht von den neuen Klimabedingungen überrollt werden, beschäftigt sich die „Am Schauplatz“-Reportage „Viel zu heiß für diese Welt“ am 1. Juni (21.05 Uhr, ORF 2).
Faszination Erde - Der Blick von oben ORF/France Television/ELZEVIR FILMS /EUROPACORP/Yann Arthus Bertrand
„Faszination Erde – Der Blick von oben“
Mehr zum Thema bieten außerdem „Universum History“ in „Arche Noah – Mythos und Wahrheit" (26. Mai), das ORF-Frühfernsehen „Guten Morgen Österreich“ (29. Mai), der „Report“ sowie „kreuz und quer“ mit „Fleischlos die Welt retten – Vera goes Veggie“ (30. Mai), die „WELTjournal“- bzw. „WELTjournal +“-Reportagen „Europa – Zukunft ohne Auto“ und „Megasmog – Städte in Atemnot“ sowie Hubert Canavals im Rahmen des Film-/Fernsehabkommens vom ORF kofinanzierter Dokumentarfilm „Macht Energie“ (31. Mai), das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ (1. Juni), das ORF-Kinderprogramm „Hallo okidoki“ und die „heute“-Familie.
ORF III widmet dem „Mutter Erde“-Schwerpunkt am 29. Mai einen Thementag – u. a. mit den Dokumentationen „Wetterküche Alpen“ (20.15 Uhr), „Die Abgaslüge – Wie Autoindustrie und Politik uns krank machen“ und „Das Geschäft mit dem Wetter“ sowie einem „Talk mit Ingrid Thurnher“.
Arche Noah - Mythos und Wahrheit ORF/Blink Films/Kuni Takahashi
„Arche Noah - Mythos und Wahrheit“
Freitag, 26. Mai

Arche Noah – Mythos und Wahrheit

ORF/Blink Films/Kuni Takahashi
Universum History: Arche Noah – Mythos und Wahrheit
22.45 Uhr, ORF 2
Eine gigantische Naturkatastrophe, eine Überschwemmung von unvorstellbarem Ausmaß soll Gott als Strafe über die sündige Menschheit verhängt haben. Als Sintflut wird sie bereits im Gilgamesch-Epos erwähnt, später fand sie auch Eingang in die Heilige Schrift der Juden und der Christen. Noah soll von Gott den Auftrag erhalten haben, acht Menschen und ein Paar von jeder Tierart auf ein Boot zu bringen und so vor dem Untergang zu retten. In der Bibel heißt es, dass es sich um ein Boot von gewaltigen Ausmaßen gehandelt haben soll. Aber wer dabei an ein Schiff mit einem zugespitzten Bug denkt oder auch an eine Art Kasten, wie es biblische Texte beschreiben, der irrt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass die Arche Noah – oder ihr Vorbild – rund war. Darauf deutet jedenfalls eine fast 4.000 Jahre alte Tafel aus Ton hin, die aus dem alten Mesopotamien, dem heutigen Irak, stammt. Wie Nic Youngs Film zeigt, enthält sie erstaunliche neue Hinweise auf die Wurzeln des alttestamentarischen Berichts über Noah und die Sintflut
Samstag, 27. Mai

Hallo okidoki - Klimaschutz im Selbstversuch

Hallo okidoki
Samstag, 27. Mai und Sonntag, 28. Mai ab 8.00 Uhr, ORF eins
Ärzte der Erde – Adriana, die Waldfee: In der Rubrik „Ärzte der Erde“ stellt „Hallo okidoki“ Kinder vor, die durch kleine und große Taten etwas gegen den voranschreitenden Klimawandel unternehmen. Sie sind die Ärzte unserer Erde. Jeder kann durch kleine Taten etwas beitragen, um das Fieber unseres Planeten zu senken. Jeden Tag. Adriana ist begeisterte Naturzeichnerin und geht regelmäßig mit Malblock und Bleistift in den Wald. Doch immer öfter stört sie etwas in den Motiven, die sie malen möchte: Müll. Adriana meint, dass die Natur viel zu schön sei, um sie zu „vermüllen“. Deswegen hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Müll im Wald einzusammeln: Plastikflaschen, Sackerln, Dosen und sogar Sperrmüll. Das alles ist nicht nur hässlich, sondern auch schlecht für den Waldboden. Den gesammelten Müll entsorgt sie dann in den richtigen Müllcontainern.
Ärzte der Erde – Wurmkiste: Was macht man eigentlich in der Stadt mit seinem Biomüll? Einfach in den Restmüll zu werfen ist doch blöd, oder? Dann ist er ja verloren! Aber dafür gibt es eine Lösung! Die Kompost-Wurmkiste! Diese kann man sich ganz einfach selbst basteln und in der Wohnung stehen lassen.
Gletscher ORF
Hallo okidoki: Rettet die Gletscher
Rettet die Gletscher: Die Gletscher schmelzen und unser Meeresspiegel steigt. Dazu besteht die Gefahr, in Zukunft zu wenig Süßwasser zu haben. Das hängt mit dem Klimawandel und einem erhöhten CO2-Ausstoß zusammen. Die Folgen kann man nur vermuten, doch es kann passieren, dass Städte wie London oder Paris irgendwann von Meereswasser umgeben sind. Nun stellt sich die Frage: Was kann man dagegen tun?
Klimaschutz im Selbstversuch: Reporter Christoph möchte auf alles verzichten, das unserem Klima schadet. Dabei verzichtet er jeweils eine Woche lang auf gewisse Produkte. Eine Woche kauft er nur nachhaltige Lebensmittel, eine Woche verzichtet er auf Plastikverpackungen, eine Woche lang verzichtet er auf Strom, eine Woche lang dreht er das Warmwasser in der Wohnung ab und eine Woche lang fährt Christoph überall mit dem Rad hin oder geht zu Fuß. Außerdem will Christoph seinen CO2-Fußabdruck senken. „Hallo okidoki“ ist am Anfang und am Ende dabei, in der Zwischenzeit führt Christoph ein Video-Tagebuch. Am Beginn erzählt er von seinen Erwartungen und wie er sich die Woche vorstellt, unter der Woche wird dokumentiert und am Schluss berichtet Christoph, wie es ihm ergangen ist und was er daraus gelernt hat.
Apptipp – Nature: Kümmere dich um die Natur und sieh zu, wie sie sich entwickelt. Zum Beispiel kannst du Bäume pflanzen und Pilze sammeln. Lern dabei, welches Tier was frisst und wie sich Tiere in der Natur bewegen.

In zehn Folgen: Die Arktis-Mission

Spannende Doku-Serie über ein engagiertes Projekt: Vier norwegische Schülerinnen und Schüler begeben sich als bisher jüngstes Team auf eine aufsehenerregende Expedition in die Arktis: Auf den Spuren des Entdeckers Fritjof Nansen machen sie sich auf den Weg zum Nordpol und stoßen dabei auf warnende Anzeichen des Klimawandels. Ex-UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon besucht die mutigen Forscher und lädt sie als Vortragende zur Klimakonferenz in Paris ein.
Die Arktis-Mission: Grenzerfahrungen : Erika, Johannes, Johanne und Elias (v.li.) müssen auf einer Wanderung in einer bestimmten Zeit ihr Ziel erreichen. ORF/Beta Film/NRK/Havard Gulldahl
„Die Arktis-Mission“
Folge 1: Start ins Abenteuer
10.10 Uhr, ORF eins
Erika, Johanne, Elias und Johannes sind zwölf bzw. dreizehn Jahre alt. Aus mehr als 600 Bewerbern wurden sie für das Abenteuer ihres Lebens ausgewählt: Auf den Spuren des Entdeckers Fritjof Nansen sollen sie eine Expedition zum Nordpol unternehmen und die Folgen des Klimawandels erforschen. Der erfahrene Polarforscher Aleksander Gamme bereitet das bis dato jüngste Team in sechs Monaten auf eine Mission vor, die wohl zu den härtesten Herausforderungen der Welt zählt. Fest entschlossen schwören sich die vier, gemeinsam den Pol zu erreichen.
Folge 2: Die Arktis-Mission – Grenzerfahrungen
10.40 Uhr, ORF eins
Erika, Johanne, Elias und Johannes werden bei der Vorbereitung für ihre Polarexpedition bis an ihre Grenzen gefordert. Aleksander lässt sie an einer Seilrutsche eine Skisprungschanze heruntersausen. Für Johanne, die an Höhenangst leidet, ist dies eine besondere Herausforderung. Auf Rollskiern schwere Baumstämme nachzuziehen soll Kraft und Ausdauer trainieren. Auf kleinstem Raum im Zelt Ordnung zu halten muss ebenso gelernt sein wie sich mit Karte und Kompass zu orientieren.
Folge 3: Die Arktis-Mission – Ein Lager im Sturm
11.10 Uhr, ORF eins
Spitzbergen wird für mehrere Wochen die Heimat für Erika, Johanne, Elias und Johannes. Hier sollen sich die mutigen Abenteurer an die harten Lebensbedingungen in der Arktis gewöhnen. Alexander weist sie dabei auf spezielle Gefahren der Eiseskälte hin. Während Wachhund Fluffy vor Eisbären warnen soll, muss gelernt werden, wie man sich vor Erfrierungen schützt, das Zelt in einem Sturm sichert und den Gaskocher richtig benutzt. Johannes, der besonders unter der Kälte leidet, benötigt gleich ein spezielles Aufwärmprogramm.

Newton: Die Wettermacher

18.40 Uhr, ORF eins
Logo Wissenschaftsmagazin Newton ORF
Wie kommen die Wolken in den Himmel?
In welchem Ausmaß sind sie für unsere Wetterlage verantwortlich?
Und warum bestimmen sie unser Klima?
„Newton“ zeigt, wie die Meteorologie versucht, ihnen mit Hightech auf die Schliche zu kommen.
Die Arktis-Mission ORF/Beta Film/NRK/Havard Gulldahl
Sonntag, 28. Mai

Die Arktis-Mission

ORF/Beta Film/NRK/Havard Gulldahl
Folge 4: Die Arktis-Mission – Echter Teamgeist
9.55 Uhr, ORF eins
Ein Sturm zieht auf. Erika, Johanne, Elias und Johannes lernen, wie wichtig es ist, einen klaren Überblick über die Ausrüstung zu haben. Johannes erfährt zudem am eigenen Leib, wie riskant es ist, auch nur für kurze Zeit die Handschuhe auszuziehen. In der Extremsituation merken die vier, dass sie bereits wie ein richtiges Expeditionsteam zusammenarbeiten. Beim Besuch eines Kohlebergwerks wird ihnen die Bedeutung fossiler Brennstoffe für den Klimawandel bewusst. Eine Gletscherforscherin zeigt ihnen schließlich, was das Eis über das Klima vor Tausenden von Jahren zu erzählen hat.
Folge 5: Die Arktis-Mission – Auf den Spuren des Klimawandels
10.25 Uhr, ORF eins
Erika, Johanne, Elias und Johannes verlassen Spitzbergen für eine Woche. Auf dem Flug zum Forschungsschiff „Lance“ sehen sie, dass das Eis im Polarmeer bereits an vielen Stellen geschmolzen ist. An Bord begleiten sie die wissenschaftlichen Forscher bei ihrer Arbeit. Die Dicke des Eises wird gemessen, die Temperatur von Luft und Schnee dokumentiert. Wasserproben, die die vier Schüler selbst entnehmen, beweisen, dass aufgrund des Klimawandels wärmeres Wasser zum Nordpol strömt.
Wir sind Auto ORF
Montag, 29. Mai

Unser Klima – Du hast es in der Hand

ORF
Guten Morgen Österreich
6.05 Uhr, ORF 2
„Guten Morgen Österreich“ beschäftigt sich im Rahmen des Schwerpunkts anhand einer Greenpeace-Studie mit der Luftqualität in Österreichs Landeshauptstädten. Als Gäste dazu sind Expertinnen und Experten ins mobile Studio eingeladen. Die Landesstudios berichten in den „Bundesland heute“-Sendungen detailliert darüber.
Die Barbara Karlich Show: Unser Klima – Du hast es in der Hand
16.00 Uhr, ORF 2
Immer mehr Menschen sind durch den sich abzeichnenden Klimawandel und dessen Folgen beunruhigt und überlegen sich Alternativen zu herkömmlichen Heizmethoden oder Transportmitteln. Letzteren kommt große Bedeutung zu, denn der Verkehr trägt Mitschuld dafür, dass sich in Österreich die Schadstoff-Emissionen seit den 1990er Jahren verdoppelt haben. Viele von Barbaras Gästen haben daher einiges in ihrem Leben umgestellt, sind auf Alternativen wie Elektroauto oder Fahrrad umgestiegen, bilden Fahrgemeinschaften oder gehen einfach öfters zu Fuß. Sie sind der Meinung, dass jeder noch so kleine Schritt etwas bewirkt.
heute leben: Das Haus der Zukunft
17.30 Uhr, ORF 2
Wie sehen die Häuser der Zukunft aus? Wohin geht der Trend? In der Nähe von Linz steht das erste zu 100 Prozent ökologische Plus-Energiehaus Österreichs. Dieses Haus produziert mehr Energie, als der derzeitige Mieter verbrauchen kann. Wofür dieses Energie-Plus verwendet werden kann und wie es sich in einem solchen Haus lebt, schaut sich „heute leben“ an.
heute konkret
18.30 Uhr, ORF 2
„heute konkret“ geht folgenden Fragen nach: Was ist eigentlich dran am CO2 und was ist der Treibhauseffekt? Wo, wie und wann verursachen wir CO2 und was bedeutet „ökologischer Fußabdruck“? Außerdem gibt „heute konkret“ Tipps, was man selbst gegen den Klimawandel machen kann.
Dienstag, 30. Mai

Fleischlos die Welt retten

heute leben: Klimaerwärmung und die Folgen für die Tierwelt
17.30 Uhr, ORF 2
Univ.-Prof. Walter Arnold spricht im Studio über die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf (hoch-)alpine Tiere: Was bedeutet es für das ökologische Gefüge allgemein, wenn es für gewisse Tierarten eng wird bzw. Tiere in höhere, kühlere Lagen ausweichen müssen? Oder auch umgekehrt: Was, wenn sich manche Tierarten plötzlich zu wohl fühlen und andere Arten verdrängen?
Universum: Eisige Welten – Das Reich der Kälte im Bann des Klimas
20.15 Uhr, ORF 2
Das Leben an den Polen ist hart und rau; wer in diesen unwirtlichen Breitengraden überleben will, muss ganz besondere Überlebensstrategien entwickeln. Die „Universum“-Dokumentation zeichnet ein eindrucksvolles Porträt der arktischen und antarktischen Wildnis. Die spektakulären Perspektiven der bizarren, von Kälte geformten Landschaften geben Einblick in atemberaubende Lebenswelten – über und unter dem „ewigen“ Eis. Dessen Tage sind allerdings gezählt, und die beschleunigten klimatischen Veränderungen zeigen eine Welt in Bewegung, die Verlierer, aber auch Gewinner hervorbringen wird.
Eisige Welten ORF/ZDF/BBC/Chadden Hunter
„Eisige Welten - Das Reich der Kälte im Bann des Klimas“
Report
21.05 Uhr, ORF 2
Der „Report“ will nachfragen, ob die Politik in Österreich genug tut, um die Klimaziele zu erreichen, ob es die richtigen Maßnahmen sind und welche Regelungen vielleicht sogar das Gegenteil bewirken. Dazu wird besonders das System von Förderungen auf Bundesebene und in einzelnen Ländern analysiert, zum Beispiel das Steuerprivileg für Diesel, Pendlerpauschale, Bauvorschriften oder Anreize für Alternativenergie, die (in Oberösterreich) gesetzt und wieder zurückgenommen wurden.
kreuz und quer: Fleischlos die Welt retten – Vera goes Veggie
22.35 Uhr, ORF 2
„kreuz und quer“ zeigt die ethische und moralische Motivation hinter dem Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte. Warum ändern auch immer 10 mehr junge Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten und ihren Lebensstil so, dass möglichst wenig oder gar keine Tiere dadurch „behelligt“ werden? Durch die Dokumentation führt Vera Russwurm.
Macht Energie ORF/Allegrofilm/Magdalena Lauritsch
Mittwoch, 31. Mai

Macht Energie

ORF/Allegrofilm/Magdalena Lauritsch
heute leben: Der Oleanderschwärmer
17.30 Uhr, ORF 2
Der Oleanderschwärmer ist vorwiegend in den Tropen und Subtropen der alten Welt beheimatet. Dieser ca. zwölf Zentimeter große Schmetterling ist bei uns kaum bekannt. Das könnte sich aber durch den Klimawandel bald ändern. Er schafft es nämlich immer häufiger – und das aus eigener Kraft – von Afrika bis nach Europa. Er benötigt Oleandersträucher zum Überleben – so kann es sein, dass Herr und Frau Österreicher das eine oder andere prachtvolle Tier auf den Pflanzen im Garten oder auf der Terrasse vorfinden. Biologe Dr. Johannes Gepp aus Graz beschäftigt sich schon seit Langem mit diesem Schwärmer.
DOKeins: Faszination Erde – Der Blick von oben
20.15 Uhr, ORF eins
Atemberaubend schön, faszinierend vielgestaltig und gleichzeitig unglaublich verletzlich: unsere Erde, wie sie der berühmte französische Fotograf und Filmemacher Yann Arthus-Bertrand in diesem Dokumentarfilm zeigt. In atemberaubenden Flugaufnahmen führt die filmische Entdeckungsreise über mehr als 50 Länder der Erde – auch zu allen „Brennpunkten“ der Welt, von schmelzenden Polen zum sterbenden Regenwald. Eine meisterhafte, berührende Liebeserklärung an unseren Planeten.
Faszination Erde - Der Blick von oben ORF/France Television/ELZEVIR FILMS / EUROPACORP/Yann Arthus Bertrand
"Faszination Erde – Der Blick von oben"
WELTjournal: Europa – Zukunft ohne Auto
22.30 Uhr, ORF 2
Angesichts verstopfter Straßen und steigender CO2-Belastung sind Alternativen zum Auto gefragter denn je. Konzepte für gewerbliches oder privates Carsharing boomen in Europa. Auf der anderen Seite setzen Pkw-Hersteller zunehmend auf Elektroautos und auf immer mehr Hightech: Die Entwickler wollen vollständig selbstfahrende Autos auf den Markt bringen: Die Tests sind überwiegend erfolgreich verlaufen, die Zulassung solcher autonomer Fahrzeuge könnte jedoch noch etwas länger dauern. Das „WELTjournal“ analysiert die neuesten Entwicklungen im Individualverkehr 11 und zeigt in Deutschland, den USA und den Niederlanden, wie die Alternativen der Zukunft aussehen könnten.
WELTjournal +: Megasmog – Städte in Atemnot
23.05 Uhr, ORF 2
Weltweit sterben jährlich mehr als sieben Millionen Menschen an Krankheiten, die durch Luftverschmutzung verursacht werden. Verantwortlich dafür sind die Abgase von Dieselfahrzeugen und der Industrie ebenso wie umweltschäd-liches Heizen. Renommierte Wissenschafter verlangen deshalb eine internationale Vereinbarung, die – ähnlich dem Klimaabkommen – wirksame Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung bringen soll. „WELTjournal +“ zeigt Beispiele aus Paris, Berlin, Neu-Delhi und Peking, die verdeutlichen, wie unterschiedlich die Luftqualität in Großstädten sein kann und welche Konzepte nötig sind, um die Gesundheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Vor besonders großen Herausforderungen stehen die aufstrebenden Schwellenländer, die ihre Industrie um jeden Preis vorantreiben wollen.
Macht Energie
23.50 Uhr, ORF 2
Macht Energie ORF/Allegrofilm/Dani Purer
„Macht Energie“
Atomkatastrophen, Kriege um Öl und Gas, Klimawandel und ein stetig wachsender Energiebedarf: Wir sind an einem Scheidepunkt angelangt. „Weiter wie bisher“ ist keine Option. Doch wie können wir unseren Energiebedarf decken, ohne uns dabei selbst zu ruinieren? Gibt es sauberen Strom und effiziente Technik – und wenn ja, warum verwenden wir sie dann nicht? In dem vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Dokumentarfilm nimmt Regisseur Hubert Canaval das TV-Publikum auf eine Reise durch den Wahnsinn Energie mit. Aus dem Blickwinkel von Anrainern, Pionieren und Kritikern erzählt, zeigt der Film die verzweifelten Versuche, der Erde die letzten Öl- und Gasreserven zu entlocken und die Risiken der Atomenergie zu verschleiern. Er lenkt den Blick auf die Auswirkungen von gigantischen Wasser- und Sonnenkraftwerksprojekten, die den Mythos der erneuerbaren Energien entzaubern, und zeigt Lösungen auf, die aber nicht umgesetzt werden können. Am Ende geht es nicht darum, was die Menschen brauchen, sondern um Energiekonzepte, an denen jemand verdienen kann.
Trockenheit ORF.at/Roland Winkler
Donnerstag, 1. Juni

Viel zu heiß für diese Welt

ORF.at/Roland Winkler
heute leben: Brachliegende Immobilien
17.30 Uhr, ORF 2
In Österreich gibt es rekordverdächtig viele brachliegende verlassene Immobilien. Die Österreichische Hagelversicherung, die sich seit Jahren für den Erhalt der Lebensgrundlage Boden in Österreich einsetzt, beauftragte das IHS (Institut für Höhere Studien und wissenschaftliche Forschung Wien) und das KIHS (Kärntner Institut für Höhere Studien und wissenschaftliche Forschung), eine Studie zur Wiederbelebung brachliegender Immobilien zu erstellen, um so das Zubetonieren Österreichs zu verlangsamen. Dafür besteht ein unmittelbarer Anlass, denn der Leerstand nimmt dramatisch zu: Schätzungen des Umwelt-bundesamtes zufolge stehen rund 50.000 Hektar (75.000 Fußballfelder) an Industrie- und Gewerbeflächen sowie Wohnimmobilien leer. Das entspricht mehr als der Fläche von Wien: 41.400 Hektar. Jährlich kommen 1.100 Hektar (1.650 Fußballfelder) an brachliegenden Standorten dazu. „heute leben“ schaut sich diese Immobilien und eine mögliche Nachnutzung an.
Am Schauplatz: Viel zu heiß für diese Welt
21.05 Uhr, ORF 2
Die „Am Schauplatz“-Reportage berichtet von Maßnahmen, die heute gesetzt werden müssen, damit wir in 25 Jahren nicht von den neuen Klimabedingungen überrollt werden: Kiwis ziehen, das will Biobauer Gottsberger heuer einmal testen. Aber dass seine 1.000 Apfel-, Kirsch- und Birnbäume prächtig gedeihen werden, davon ist er überzeugt. Auf 1.200 Metern Seehöhe pflanzt der Weststeirer auch noch Tomaten, Kürbisse und Erdbeeren. Vor seiner Generation wäre das noch undenkbar gewesen, erzählt Gottsberger. Der Klimawandel sei deutlich zu spüren, sagt ein Mann, der de facto jeden Tag seines Lebens im Freien arbeitet. Der Biobauer passt sich mit seinen Kulturen an die neuen Bedingungen an.
Gemüsefelder ORF.at/Julia Hammerle
Für seine Reportage dokumentiert Alfred Schwarzenberger Maßnahmen, die in ganz Österreich gesetzt werden, um sich auf unsere Klimazukunft vorzubereiten. Im Marchfeld werden Jahr für Jahr Hunderte Hektar Ackerland zusätzlich bewässert, die österreichischen Bundesforste zum Beispiel pflanzen keine Fichten mehr, wenn sie sogenannte Schutzwälder aufrüsten. Eichen und Buchen werden auf 1.000 Meter Seehöhe gesetzt. Denn in 20 bis 30 Jahren, wenn die Bäume ihre Schutzfunktion übernehmen können, ist es für Fichten auf dieser Höhe zu heiß.„Am Schauplatz“ besucht auch die Klimaforschungsstation „Sonnblick“. Seit 150 Jahren werden dort Daten über Wetter und Klima gesammelt. Für die Meteorologen ist vor Kurzem eine neue Arbeit hinzugekommen: Im Frühling müssen sie die Dachrinne am Forschungsgebäude fit für die warmen Monate machen. Denn Regenfälle am Gletscher sind heute keine Ausnahme mehr.
Eco: Umweltpioniere – so fit ist die heimische Wirtschaft
22.30 Uhr, ORF 2
Die Pariser Klimaschutzkonferenz von 2015 markiert einen Wendepunkt: 175 Staaten haben den Vertrag unterschrieben, darunter auch große Volkswirtschaften mit hohen Emissionen wie China und die USA. Das Ziel: Die Erde darf sich maximal um zwei Grad erwärmen. Um das zu erreichen, braucht es bis 2050 einen Totalausstieg aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas. Eine ambitionierte Vorgabe – auch für die heimische Industrie. Vor allem energieintensive Branchen stehen vor großen Herausforderungen. Woher sollen die riesigen Mengen erneuerbare Energie kommen? Wie lassen sich nachhaltige Ressourcen finden, die gleichzeitig so kostengünstig sind, um dem internationalen Wettbewerb standhalten zu können? Und wie viel muss dafür in bereits bestehende Produktionsanlagen investiert werden? „Eco“ hat sich drei Unternehmen mit visionären Klimaschutzkonzepten näher angesehen.
Stöckl.
23.05 Uhr, ORF 2
Vorgestellt wird das Unternehmen „Hut & Stiel“. Ein Jungunternehmen, das in einem Wiener Altbaukeller auf Kaffeesud Speisepilze züchtet und diese per Lastenrad ausliefert; Die beiden Jungunternehmer sind mittlerweile mehrfach ausgezeichnet. „Hut & Stiel“ steht für Stadtlandwirtschaft unter Verwendung lokal vorhandener Ressourcen und umweltschonender Prozesse. Kern des Projekts ist die Zucht von Speisepilzen auf Kaffeesud – ein Abfallprodukt mit großem Potenzial. Die frisch geernteten Pilze werden direkt mit einem Lastenrad ausgeliefert bzw. auf Märkten verkauft. Kurze Transportwege garantieren höchste Qualität und Frische. Die Pilze werden auch zu Pesto, Sugo und Aufstrich verarbeitet.
Freitag, 2. Juni

Mobil mit dem E-Fahrrad

heute konkret
18.30 Uhr, ORF 2
„heute konkret“ bringt eine Reportage über eine Familie, die versucht, ihre gesamte Mobilität auf E-Fahrräder umzustellen, und geht folgender Frage nach: Haben wir überhaupt genug Strom, wenn alle auf E-Fahrräder oder E-Autos umsteigen?
Landwirtschaft Folientunnel ORF.at/Michael Baldauf
Samstag, 3. Juni

Landwirtschaft im Klimawandel

ORF.at/Michael Baldauf
Folge 6: Die Arktis-Mission – Die letzte Prüfung
10.25 Uhr, ORF eins
Johannes hat Schmerzen im Knie. Die Teilnahme an der Nordpol-Expedition ist infrage gestellt. Nach langem Warten gibt der Krankenhausarzt jedoch Entwarnung. Jetzt stehen den Abenteurern die letzten Prüfungen bevor. Zunächst müssen sie von Eisscholle zu Eisscholle springen und gefährliche Eisrinnen überwinden. Schließlich sind Erika, Johanne, Elias und Johannes ganz auf sich allein gestellt: Binnen sechs Stunden sollen sie ein vorgegebenes Ziel erreichen, ihr Lager errichten und eine warme Mahlzeit zubereiten. Aleksander beobachtet die vier aus der Ferne.
Folge 7: Die Arktis-Mission – Aufbruch zum Nordpol
10.55 Uhr, ORF eins
Es wird ernst. Erika, Johanne, Elias und Johannes treffen die letzten Vorbereitungen für ihre Expedition. Aleksander und Polarforscher Børge Ousland helfen ihnen packen. Neben dem wenig geliebten Spezial-Müsli dürfen sich die vier Süßes und Knabbereien als energiereichen Proviant aussuchen. Dann wird das Team „JEJE“ von der russischen Forschungsstation Barneo mit dem Helikopter an den 89. Breitengrad geflogen. Das Nordpol-Abenteuer hat begonnen!
Land und Leute: Gemüsebauer profitiert vom Klimawandel
16.30 Uhr, ORF 2
Dominik Dax ist Gemüsebauer im oberösterreichischen Kremstal. Er baut sein Biogemüse in Regionen an, die früher nicht für den Anbau geeignet waren. Durch die Klimaerwärmung gedeihen heute Sorten in klimatischen Grenzregionen, die es früher dort nicht gab. Allerdings wird das Wetter aber auch unberechenbarer und damit steigt das Risiko von Ernteausfällen. „Land und Leute“ befragt den Biopionier zu seinen Erfahrungen und zeigt, wie seine Gemüsezucht funktioniert.
Sonntag, 4. Juni

Die Arktis-Mission – Botschaft an die Welt

Folge 8: Die Arktis-Mission – Gefangen im Eis
10.05 Uhr, ORF eins
ORF/Beta Film/NRK/Geir Evensen
Am zweiten Tag ihrer Expedition ist der Wind stärker geworden. Erika, Johanne, Elias und Johannes kommen im Packeis nur schwer voran. Sie müssen die Skier abschnallen und zu Fuß weitergehen, dennoch bewältigen sie wie geplant die 15 Kilometer der Tagesetappe. Die Kälte zehrt an ihren Kräften. Die Hälfte der Strecke ist geschafft. Da zieht ein heftiger Sturm auf.
Folge 9: Die Arktis-Mission – Endlich am Ziel!
10.35 Uhr, ORF eins
Erst nach mehr als 24 Stunden ist der heftige Sturm abgeflaut. Erika, Johanne, Elias und Johannes können ihren Marsch zum Nordpol endlich fortsetzen. Jetzt bekommen sie die Folgen des Klimawandels direkt zu spüren: Während des Sturms ist das dünner und daher leichter gewordene Eis 18 Kilometer weit getrieben worden. Jetzt haben sie nur noch zwei Tagesmärsche vor sich. Auf ihrem Weg zum Nordpol stoßen sie auf eine extrem breite Eisrinne – das letzte große Hindernis vor dem Ziel!
Die Arktis-Mission ORF/Beta Film/NRK
„Die Arktis-Mission“
Folge 10: Die Arktis-Mission – Botschaft an die Welt
11.05 Uhr, ORF eins
Die außergewöhnliche Nordpol-Expedition von Erika, Johanne, Elias und Johannes stößt auf reges Medieninteresse. Die Unterschriftenaktion der vier Schüler zur Rettung des Klimas findet weltweit 25.000 Unterstützer – unter ihnen auch führende norwegische Politiker. Ex-UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon besucht sie sogar an Bord des Forschungsschiffes „Lance“. Als er sie zum Weltklimagipfel in Paris einlädt, geht für Erika, Johanne, Elias und Johannes ein Traum in Erfüllung.
Thementag in ORF III

ORF III widmet dem MUTTER ERDE-Schwerpunkt am 29. Mai einen Thementag

Wetterküche Alpen
ab 20.15 Uhr, ORF III
Spielt das Wetter bei uns verrückt? Nehmen die Unwetter tatsächlich zu? Und welche Kapriolen sind noch zu erwarten? ORF III begibt sich in Kurt Mayers Dokumentation mit Wissenschaftsmoderator Andreas Jäger in die „Wetterküche Alpen“. Er erklärt, wo unser Wetter herkommt und wie unser Leben im Zeichen des Klimawandels aussehen wird. Denn viele Menschen beschleicht das Gefühl, dass sich im Wettergefüge etwas Grundsätzliches verschoben hat: Früher, so scheint es, war alles berechenbarer.
Wetterküche Alpen ORF/epo-film
„Wetterküche Alpen“
Die Abgaslüge – Wie Autoindustrie und Politik uns krank machen
21.05 Uhr, ORF III
Große Verunsicherung bei allen Diesel-Besitzern: Nicht nur der Wert des eigenen Fahrzeugs ist seit dem Diesel-Betrug gesunken, auch über Fahrverbote in Innenstädten wird immer mehr diskutiert. Vor allem die deutsche Autoindustrie will auf keinen Fall vom Diesel lassen und preist die neuen Motorgenerationen als sauber und unbedenklich an. Doch Kundinnen und Kunden fragen sich beim Kauf eines Autos, ob sie den Aussagen in den Hochglanz-Prospekten noch trauen können. Die Dokumentation von Michael Haselrieder, Hans Koberstein, Joe Sperling, Boris Quatram und Felix Zimmermann geht der Frage nach, ob auch andere Autobauer in den Abgasskandal verstrickt sind und warum die Behörden nicht rechtzeitig eingeschritten sind.
Der Talk mit Ingrid Thurnher
21.55 Uhr, ORF III
Im neuen Talk am Themenmontag diskutiert ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher mit ihren Gästen über brisante Entwicklungen in den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt oder Politik. In Dokumentationen wird das Thema der Woche vorgestellt, anschließend erörtern Experten, Künstler und 17 Politiker im Gespräch mit Thurnher die wichtigsten Fragen dazu. Der Themenmontag rückt so noch ein Stück näher an den Lebensalltag der Österreicherinnen und Österreicher.
Das Geschäft mit dem Wetter
22.45 Uhr, ORF III
Zahlreiche Wetter-Apps und Internetdienste buhlen um Käufer oder Klickzahlen. Diese Spurensuche in der Welt der Wettervorhersagen beginnt in Deutschland im Harz, wo seit mehr als hundert Jahren Meteorologen täglich Wetterdaten sammeln und auswerten. Dort oben, an einem der rauesten Orte Norddeutschlands, arbeiten oft kantige Typen, die bald ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Ihre Wetterwarte muss einer automatisierten Station weichen. Den Trend zur Automatisierung wird auch Deutschlands oberste Wetterbehörde, den Deutschen Wetterdienst, nicht aufhalten. Aber kann ein Automat die Arbeit eines Meteorologen tatsächlich ersetzen? Die Dokumentation zeigt Meteorologen, die Konzerne beraten und so ganz nebenbei erklären, wie mit Wettervorhersagen auch profitable Geschäfte an der Börse gemacht werden können. Vom Wetter hängen viel mehr Bereiche des öffentlichen Lebens ab, als gemeinhin vermutet wird.
ORF/ZAMG
ORF-Aktionswoche

Das Thema Klimaerwärmung in den ORF-Radios, online und in der ORF nachlese

ORF/ZAMG

Der Programmschwerpunkt in Ö1

Ö1 Aktuelle Wissenschaft
„Wissen aktuell“, Montag - Freitag, 13.55 Uhr und in den Ö1 Journalen
Beiträge zu folgenden Themen (konkrete Sendedaten werden kurzfristig entschieden):
  • Klimawandel – helfen alte Sorten der Landwirtschaft
  • Treibhausgase: auch Fliegenlarven setzen Methan frei
  • 50 Jahre Ö1 und 50 Jahre Erdklima-Studie – was wirkt nach?
  • Wie schneiden Österreichs Städte beim Klimaschutz ab?
  • Tag der Artenvielfalt
Dimensionen – Digitaler Tauchgang
Montag, 22. Mai, 19.05 Uhr, Ö1
Neue Technologien für den Schutz der Meere: Meere und Ozeane sind der Ursprung des Lebens. Sie sind Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum, Transportweg und ein wichtiger Einflussfaktor für das Klimageschehen. Trotzdem sind Ozeane immer noch geheimnisvoll und in großen Teilen 19 unerforscht. Das deutsche „Wissenschaftsjahr 2016/17“ widmet sich deshalb dem Thema Meeresforschung. Mit verschiedenen Veranstaltungen und Mitmachprogrammen soll auf die Probleme der Meere aufmerksam gemacht und die Forschung einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt werden. Technologien wie vernetzte ferngesteuerte Tauchroboter, Satellitenbilder, Plastikmüllsammler und komplexe Simulationen spielen dabei eine wichtige Rolle. Kein Wunder also, dass die digitale Avantgarde, die sich jedes Jahr im Mai bei der Konferenz re:publica in Berlin trifft, heuer ebenfalls auf wissenschaftliche Tauchstation gehen wird – mit einem technologisch-künstlerischen und politischen Zugang zum Thema Meere und Ozeane.
Dimensionen – Umfehdetes Grün
Mittwoch, 24. Mai, 19.05 Uhr, Ö1
Bäume in der Stadt: Bäume verbessern die Luftqualität, sie fördern die Biodiversität, bieten Schutz vor Lärm, Wind und Hitze und stellen darüber hinaus einen hohen ideellen Wert dar. Sie entziehen der Atmosphäre das Treibhausgas Kohlendioxid und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Dennoch sind sie – besonders im städtischen Raum – vielfach Gegenstand von Nachbarschaftskonflikten, die mitunter sogar vor Gericht enden. Argumentiert wird mit dem Recht auf Licht und Sonne. Und es heißt, Bäume würden Schmutz, ihre Wurzeln Schäden an Gebäuden verursachen. Bäume fallen Bauprojekten zum Opfer und werden von städtischen Behörden oft mit dem Hinweis auf das von ihnen ausgehende Gefahrenpotenzial beseitigt. Der Angst vor Regressforderungen kommt dabei wachsende Bedeutung zu. Tatsächlich sind Bäume in der Stadt einer hohen Stressbelastung ausgesetzt. Ist tatsächlich jeder Baum, der gefällt wird, krank? Und dürfen Bäume in großen Städten überhaupt noch alt werden?
Bäume in der Stadt ORF
Dimensionen
Donnerstag, 1. Juni, 19.05 Uhr, Ö1
Figuren des Flüchtigen. Oder: Wie Wolken das Klima beeinflussen: Sie türmen sich gewaltig auf, ihre Form erinnert manchmal an Schafe oder sie sind diffus wie Schleier: Wolken. Ohne sie kein Regen, Schnee oder Eis. Wolken regulieren aber auch das Klima und die Atmosphäre der Erde. Kein Wunder also, dass sich Wolkenforscher für die Bildung, Entstehung und Entwicklung dieser flüchtigen Gas-Wassergemische interessieren. Mit Satelliten, Sonden, die aus dem Flugzeug abgeworfen werden, Fallschirmen, die durch Wolken 20 gleiten, und in Messstationen in diversen Observatorien sammeln die Forscher/innen neue Daten. Und wer darüber hinaus das Wetter beeinflussen wollte, müsste die Wolken beherrschen.
VOM LEBEN DER NATUR: Auf den Spuren der Eisbären.
Montag, 22. Mai - Freitag, 26. Mai, 8.55 Uhr, Ö1
Der Zoologe Harald Schwammer über den Lebensraumverlust einer bedrohten Tierart. Gestaltung: Renate Pliem
VOM LEBEN DER NATUR: Klimaarchiv Eis
Montag, 29. Mai - Freitag, 2. Juni, 8.55 Uhr, Ö1
Die Glaziologin Andrea Fischer über österreichische Gletscher. Gestaltung: Lothar Bodingbauer
Gedanken
Betrachtungen von oben: Die Meteorologin Elke Ludewig über die Erforschung des Weltklimas
Sonntag, 28. Mai, 9.05 Uhr, Ö1
Elke Ludewig leitet das höchstgelegene österreichische Observatorium am Sonnblick seit einem Jahr. Schon seit 130 Jahren werden auf der meteorologischen Station in 3.106 Meter Seehöhe Wetterdaten gemessen und aufgezeichnet. Die unwirtlichen Bedingungen am Gipfel des Hohen Sonnblicks dürften für Ludewig kein Problem darstellen: Zuvor war die 30-Jährige Leiterin einer Forschungsstation in der Antarktis. Temperaturen zwischen minus 20 und minus 40 Grad sind dort der Normalfall. Ihre Liebe für Kälte, Schnee und einsame Höhen entwickelte die Deutsch-Österreicherin schon früh. Begonnen habe alles mit einem Buch, erzählt sie: „Als Kind habe ich fasziniert ‚Der Sonnblick ruft‘ gelesen, woraufhin ich mit sechs Jahren zum ersten Mal am Sonnblick-Gipfel stand. Die dort oben gewonnenen Eindrücke haben unter anderem dazu geführt, dass ich Meteorologie studiert habe.“ Heute arbeitet sie als erste weibliche Leiterin des Observatoriums an neuen Themen wie der Erforschung der Wolkenphysik.
Rudi! Radio für Kinder
MUTTER ERDE – Klima: 2° sind … – Wie fühlen sich zwei Grad an?

Montag, 29. Mai, 15.55 Uhr, Ö1
Wasser kocht bei 100 Grad Celsius – das ist heiß, ist sich Rudi mit seinen Interviewpartnern einig. Um unsere Erde und alles Leben auf dem Planeten steht es schlecht, wenn die durchschnittliche Temperatur um mehr als zwei Grad Celsius ansteigt. Zwei Grad, denkt sich Rudi, hört sich aber doch wenig an. Kann man zwei Grad Temperaturunterschied überhaupt fühlen? Der Radiohund lädt seine Studiogäste ein, ihre Finger in unterschiedlich warmes Wasser zu tauchen, und spricht mit ihnen über zwei Grad Unterschied im Kleinen und im Großen.
MUTTER ERDE – Klima: Gute Vorsätze – wenige Taten. Jede und jeder kann selbst etwas tun!
Dienstag, 30. Mai, 15.55 Uhr, Ö1
Wenn die Erde sich erwärmt, werden sich die Lebensbedingungen für alle Lebewesen auf dem Planeten ändern. Bei manchen Tierarten ist das jetzt schon der Fall: Den Eisbären schmilzt ihr Lebensraum unter den Tatzen weg. Das hat sich bis zu Rudi und seinen Gästen ins Studio herumgesprochen, ebenso wie die Tatsache, dass viel zu wenig für die Erde und gegen ihre Erwärmung getan wird. Das kann doch einfach nicht wahr sein, sind die jungen Zweibeiner entsetzt! Auf Politiker/innen können und wollen sie nicht warten, denn sie wissen, dass es gar nicht so schwer ist, selbst etwas Gutes (nicht nur) im Sinne des Klimas zu tun.
MUTTER ERDE – Klima: Wie ein paar Grad Celsius den Planeten verändern werden
Mittwoch, 31. Mai, 15.55 Uhr, Ö1
Die Klimaerwärmung verändert die Welt: Eisflächen schmelzen, die Temperaturen von Luft, Wasser und Land steigen, was große Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und Menschen hat. Rudi hat bei Kindern nachgefragt, was sie über die Auswirkungen des Klimawandels wissen. Und er hat sich von einem Klimaforscher erklären lassen, was passiert, wenn die durchschnittliche Temperatur auf unserem Planeten um mehr als zwei Grad Celsius ansteigt.
MUTTER ERDE – Klima
Donnerstag, 1. Juni, 15.55 Uhr, Ö1
Wer hätte das gedacht! Versteckten Klimakillern auf der Spur: Rudi hat in der ORF-Schwerpunktwoche über das Klima viel gelernt und sich viele Tipps geholt, was er selbst und einfach dazu beitragen kann, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde vielleicht und hoffentlich nicht auf über zwei Grad ansteigen wird. Aber der Radiohund und seine jungen Gäste haben da ein paar Klimakiller übersehen. Die gilt es aufzuspüren!
ERFÜLLTE ZEIT
Sonntag, 28. Mai 2017, ab 7.07 Uhr, Ö1
Mit folgenen Beiträgen zum Schwerpunkt:
Hagel, Sturm und Sintflut – Extreme Wetterphänomene in der Bibel und ihre Bedeutung
Gott wird Feuer und Schwefel regnen lassen – und er schickt eine Flut, die (fast) alle Lebewesen vernichtet. Davon steht in der Bibel zu lesen, ebenso wie von einem Meer, das sich teilt und von zentnerschweren Hagelkörnern. Doch was ist daraus abzuleiten? Dass Gott die Menschen mit Naturkatastrophen straft, dass er es ist, der das Klima nach seinem Gutdünken steuert – und dass Klimaschutz deshalb obsolet ist (wie manche meinen)?
Fragen wie diese beantwortet die Bibelwissenschafterin und evangelische Theologin Jutta Henner, und sie stellt auch dar, wie schon zu biblischen Zeiten ein idealer Umgang mit der Natur definiert wurde. Da geht es viel um Nachhaltigkeit – obwohl der Begriff damals noch nicht geprägt war.
Gestaltung Brigitte Krautgartner
Sensibel werden für die Wunder der Natur - Die Enzyklika „Laudato si“ für Kinder
Vor zwei Jahren, am  24. Mai 2015 , veröffentlichte Papst Franziskus seine Enzyklika „Laudato si“, die schon durch ihren Titel, der ein Zitat des Franz von Assisi ist, die große Naturliebe dieses Heiligen transportiert. Modern ausgedrückt war Franz von Assisi so etwas wie ein Apostel der Nachhaltigkeit. Und genau das ist die Botschaft des Papstes, der einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und eine Ökonomie einmahnt, die sich am Wohl aller Menschen orientiert. Der Publizist Hubert Gaisbauer hat Kerngedanken dieses Textes in Briefen formuliert, die er an seine Enkelin gerichtet hat. Entstanden ist daraus ein Buch, das in kindgerechter Sprache zu einem sensiblen und bewussten Umgang mit Mutter Erde führen will.
Windpark Obertauern ORF.at/Christian Öser
Schwerpunktwoche

Mutter Erde-Aktionswoche in den ORF-Landesstudios

ORF.at/Christian Öser

Burgenland

  • Was tun wir gegen den Klimawandel – tun wir was gegen den Klimawandel?: Konkrete Maßnahmen, die im Burgenland gegen den Klimawandel gesetzt werden –vom Windrad übers E-Auto bis zu weiteren konkreten Maßnahmen
  • Wie war das Klima früher, wie ist heute, wie wird es sein?: Der Eisenstädter Umwelthistoriker Martin Schmid berichtet über die Geschichte des Klimas.

Kärnten

Radio Kärnten
  • Langzeitklima Kärnten: Zukunftsszenarien für Kärnten (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
  • Porträt einer Familie mit nachhaltigem Lebensstil: Die Familie lebt im Einklang mit der Natur unabhängig von fossilen Brennstoffen, mit Versorgung aus dem eigenen Garten.
  • Klimaschule: Im Nationalpark Hohe Tauern gibt es für Kinder immer wieder die Möglichkeit, als Klimaforscher/in tätig zu sein.
  • Verein „Der.Raum“: In der Asylwerberunterkunft im Hotel Moorquell am Längsee wurden Werkstätten geschaffen, in denen mit Handwerkern aus Afghanistan, Tadschikistan, dem Irak und Österreich Materialien kreativ genützt werden, damit sie nicht auf dem Müll landen. In einem öffentlichen Upcyclingstore werden die Produkte seit Kurzem verkauft.
  • Bewusstkaufen.at: Webportal für nachhaltigen Konsum in Österreich. Mit mehr als 250 Nachhaltigkeits-Label-Infos, 60 Einkaufsratgebern und ca. 2.000 nachhaltigen Produkten bietet es Konsumentinnen und Konsumenten eine umfangreiche Informationsplattform.
  • Erster Pflanzen-Tracking-Club Kärnten bietet seit März 2017 Treffen an, bei denen Pflanzen gesucht, gefunden und bestimmt werden. Es geht um essbare Pflanzen und was man aus ihnen machen kann.
Kärnten heute
  • Der Klimawandel verändert die Tier- und Pflanzenwelt, in der wir leben: Besonders deutlich wird das anhand zahlreicher Arten, die bis vor wenigen Jahren in unseren Breitengraden noch gar nicht beheimatet waren, wie etwa die Gottesanbeterin. Hochalpine Arten verschwinden, Nachbarn aus dem Süden rücken nach. Anhand mehrerer Beispiel aus der Flora und Fauna soll dieser Wandel sichtbar gemacht werden. Gemeinsam mit dem Naturschutzverein Kärnten begibt sich „Kärnten heute“ auf Spurensuche.
  • Ökologische Schulsanierung: Die Volksschule Arnoldstein ist Musterschüler. Mit dem Umbau gilt die Schule als eines der umweltfreundlichsten Gebäude im Schulbereich und stellt damit einen wichtigen Baustein zur Erfüllung des Klimaschutzauftrags dar. Der Klima- und Energiefonds hat das Projekt mit rund 700.000 Euro unterstützt. Die Schule produziert Strom für ihre eigene Heizung und liefert auch noch Energie für die Elektromobilität in der Gemeinde. Zusätzlich wurden natürliche Dämmmaterialien und moderne Technologien für die Belüftung verwendet. Der Energiebedarf ist auf ein Minimum geschrumpft. „Kärnten heute“ stellt das nachhaltige Projekt gemeinsam mit dem Architekten, Schülern und Lehrern vor.

Niederösterreich

Radio Niederösterreich
Samstag, 27. Mai, „Guten Morgen Niederösterreich“ und „Radio Niederösterreich am Vormittag“
  • Regionale Lebensmittel mit Radio-Niederösterreich-Köchin Andrea Karrer: Laaer Zwiebel, Mostviertler Biohanf oder Traisentaler Hofkas sind regionale Spezialitäten, die nur aus dieser Region kommen und mit denen man hervorragende Speisen zubereiten kann. Wie verarbeitet man sie am besten und baut sie in die moderne Küche ein?
Sonntag, 28. Mai, „Musiksonntag“
  • Radio Niederösterreich fragt nach: Ist den Konsumenten das Thema Klimaerwärmung ein Anliegen?
Montag, 26. Mai, „Radio Niederösterreich am Vormittag“
  • Promigast Helga Kromp-Kolb: Die renommierte Klimaforscherin und Meteorologin spricht über die Bedeutung von CO2-Messungen, über notwendige Maßnahmen und erläutert, warum das Thema Erderwärmung die Gesellschaft scheinbar kalt lässt.
Donnerstag, 1. Juni, „Radio Niederösterreich am Nachmittag“
  • Sonnenwelt in Großschönau: Diese Erlebnisausstellung reicht von energieeffizienten Nomadenzelten bis in die Gegenwart zu den neuesten Hightech-Möglichkeiten im Bereich Energienutzung. Mitmachstationen zeigen auf, was jeder und jede Einzelne zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen kann, und motivieren zu einem nachhaltigeren Lebensstil.
Samstag, 2. Juni: „Radioclub am Wochenende“
  • Radland Niederösterreich: Da rund die Hälfte aller Autofahrten in Niederösterreich kürzer als fünf Kilometer ist, bietet sich das Radfahren als optimale klimaschonende Alternative zum Pkw oder zu den öffentlichen Verkehrsmitteln an. In Niederösterreich gibt es zahlreiche Möglichkeiten wie das Leihradsystem „Nextbike“, ein Lastenrad in Wiener Neustadt zum Ausborgen und die Initiative „Kilometerradeln“.
Niederösterreich heute
  • Auswirkungen des Klimawandels auf Weingärten und Klimaschutz im Weingarten: Die Erderwärmung verändert die Anbaugebiete, vor allem was Rebsorten und deren Geschmack betrifft. Biodynamische Weinbauern sind Naturschützer.
  • Kinder als Klimaschützer: In vielen Kindergärten und Schulen wird den Kleinsten mitgegeben, wie verantwortungsvoller Umgang mit der Natur aussieht. Beim Besuch in einer Einrichtung erzählen Kinder, was sie gelernt haben.
  • Douglasie als Antwort auf den Klimawandel: Die Fichte wird aufgrund der Erderwärmung Probleme bekommen, meinen Waldbesitzer. Eine Baumart wie die Douglasie ist dafür bestens geeignet. Sie ist in ihren Ursprungsgebieten im Westen von Nordamerika wie Oregon und Washington mit sehr trockenen Sommern konfrontiert. Dadurch ist sie in der Lage, auch sehr trockene Standorte zu durchwurzeln und trotzdem gute Zuwachsleistungen zu erreichen.
  • Klimaschutz konkret: Wie beeinflusst mein Kaufverhalten direkt die Umwelt? „Niederösterreich heute“ geht mit einem Klimaexperten einkaufen.

Oberösterreich

Oberösterreich heute
  • Breitgefächertes Anwendungsgebiet von Sonnenkollektoren: Beleuchtung, Heizung, Druckluft, heißes Wasser und Pumpen – das sind nur einige der größten Energiefresser. Um für Großverbraucher den Energieverbrauch und damit auch Kosten zu senken, suchen oberöster-reichische Firmen und Forschungseinrichtungen nach Lösungen. Eine Firma in Hartkirchen z. B. arbeitet mit sogenannten „Fresnel Sonnenkollektoren“, die Wasser auf 250 Grad aufheizen. An der Fachhochschule in Wels wird versucht, diese Kollektoren weiterzuentwickeln. Mit sogenannten thermochemischen Speichern wird versucht, Energie, die in der warmen Jahreszeit erzeugt wird, bis in die kälteren Monate zu speichern.
Radio Oberösterreich
  • Innovative Gebrüder Kreisel aus Freistadt im Interview:Die ober-österreichischen Entwickler und Hersteller leistungsfähiger Batteriepacks für Elektromobilität und stationäre Stromspeichersysteme sind davon überzeugt, dass der elektrische Antrieb die effizienteste Form der Fort-bewegung darstellt. Diese Leidenschaft bildet die Grundlage für unzählige Projekte inklusive eigener Batterielösungen für Hochleistungsanwen-dungen. Kürzlich trafen sich die Kreisels mit Österreichs „Terminator“ Arnold Schwarzenegger. Bei einem Besuch im Mühlviertel war E-Mobilitäts-unterstützer Schwarzenegger begeistert von deren Innovationen.
  • Auswirkungen des Klimawandels auf die Salzkammergut-Seen: Der Mondseer Unterwasser-Ökologe Mag. Dr. Martin Luger vom Bundesamt für Wasserwirtschaft ist in dieser Woche ein „Oberösterreicher des Tages“. Sein Thema: Auswirkungen des Klimawandels auf die Salzkammergut-Seen.
  • Im Gespräch – Radio Oberösterreich zur Mittagszeit: Zu Gast ist der Chef des Energiesparverbands Oberösterreich, Dr. Gerhard Dell.

Salzburg

Salzburg heute
Samstag, 27. Mai
  • Die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg hat festgestellt, dass sich in den vergangenen zehn Jahren wegen des Klimawandels 400 neue Pflanzenarten in Salzburg angesiedelt haben, die es davor nur Kilometer weiter südlich gegeben hat. Die Uni hat dazu eine Studie erstellt, die „Salzburg heute“ vorstellt. Auch einige Insektenarten, die es nicht bei uns gab, haben sich mittlerweile hier niedergelassen.
Montag, 29. Mai
  • Salzburg ist seit einigen Wochen Stauhauptstadt Nummer 1 in Österreich. An zahlreichen Luft-Messstellen des Landes steigen die Messwerte teilweise ins Doppelte der Grenzwerte.
Mittwoch, 31. Mai
  • Die Erderwärmung hat bei uns seit einigen Jahren milde Winter oder sogar Komplettausfälle des Winters zur Folge. Für die Winter-Tourismus-wirtschaft wird es immer teurer, sich darauf einzustellen. Jahr für Jahr investiert die Seilbahnwirtschaft Abermillionen in den Bau von Speicherteichen und neuen Beschneiungsanlagen und gerät dabei immer häufiger in Konflikt mit dem Naturschutz.
Donnerstag, 1. Juni
  • Die langen Trockenphasen sorgen mittlerweile in zahlreichen Bezirken immer häufiger für Wasserknappheit. Vor allem dort, wo kleine Wassergenossenschaften für die Trinkwasserversorgung zuständig sind, wird das Wasser in vielen Brunnen knapp und die Wasserqualität immer schlechter. Manchmal müssen Brunnen sogar für längere Zeit gesperrt werden.
Freitag, 2. Juni
  • Die Wetterforscher auf dem Sonnblick sammeln seit mehr als 100 Jahren auch Schadstoffwerte der Luft. Die Wissenschafter stellen vor allem massive Schadstoffsteigerungen durch den Flugverkehr fest, weil die Zahl der Flüge auf der Nord-Süd-Route in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen ist.
Radio Salzburg
Dienstag, 30. Mai
  • Radio „Mittagszeit“: Einstündige Phone-in-Diskussion zum Thema Klimaerwärmung.

Steiermark

Steiermark heute
  • Klimaerwärmung und Frostperioden mitten in der Blütezeit: Ist das ein Widerspruch oder die logische Folge des Klimawandels, mit der die heimische Landwirtschaft in Zukunft noch stärker zu kämpfen hat?
  • Das Wegener-Institut in Graz ist eines der renommiertesten Zentren zur Erforschung des Klimawandels und hat mit Dr. Kirchengast eine absolute Koryphäe an seiner Spitze. „Steiermark heute“ porträtiert das Institut und stellt dessen neueste Forschungsergebnisse vor.
  • In Graz wird in diesen Monaten der Science-Tower fertiggestellt, ein Vorzeigeprojekt für intelligente und umweltschonende Planung und Betrieb. Der Tower soll einerseits ein städtebauliches Wahrzeichen werden, aber auch vom Energieverbrauch her Vorbildcharakter im Rahmen des Projekts Smart City haben. Energie-Gläser und Fotovoltaik produzieren Strom für die Büros. Windturbinen und Geothermie kommen ebenso zum Einsatz.
  • Eine Greenpeace-Studie, die Ende Mai veröffentlicht wird, beschäftigt sich mit der Verkehrsentwicklung in den Landeshauptstädten. Graz als Feinstaubhochburg Österreichs wird darin mit Sicherheit eine Hauptrolle spielen.
Radio Steiermark
  • Wie verändern sich Fauna und Flora in der Steiermark durch den Klimawandel? Experten geben Beispiele.
  • RST-Wetterbeobachter und Meteorologen der ZAMG berichten über ihre jahrelangen Aufzeichnungen und machen so den Klimawandel anschaulich.
  • Klimaschutz geht alle an – jede/r von uns kann dazu beitragen: Tipps dazu in den Vormittagssendungen
  • Klima und Landwirtschaft: Frost, Trockenheit und extreme Hitze – worauf müssen sich die steirischen Bauern einstellen, bauen sie andere Lebensmittel an, werden andere Pflanzen dafür bei uns nicht mehr wachsen?

Tirol

ORF-Tirol berichtet trimedial über folgende Themen:
  • Energieberatung für Solaranlagen: Das Land bezahlt Beratungen für Besitzer kleiner Solaranlagen, die seit mindestens fünf Jahren in Betrieb sind. Mit möglichst wenig Aufwand kann aus Gutem noch Besseres werden.
  • Besser wohnen – Villa Mendiola in Tarrenz: Ein Ehepaar hat aus einem alten ein modernes Niedrigenergiehaus gemacht. Wie wohnt es sich darin? Kann man sich das leisten? Wäre ein Neubau nicht billiger?
  • Energie statt Gestank – Klärwerk Westendorf/Brixen im Thale: Zwei hochmotivierte Klärwerker setzen alles daran, „ihr Klärwerk“ ohne zusätzliche Energie am Laufen zu halten.
  • Die Sonne kann’s – Energiewichtel im Kindergarten: Kindergartenkinder bekommen anhand einfacher Beispiele gezeigt, wie die Sonne als Energielieferant eingesetzt werden kann. Schwarze Steine – weiße Steine: die einen warm, die anderen kälter. So funktionieren Solaranlagen.
  • Der Sonnenkönig von Oetz: In Eigenregie hat eine Ötztaler Familie ihren Bauernhof in kürzester Zeit saniert und auf den vorhandenen Dächern Fotovoltaikanlagen installiert.
  • Richtig lüften: Richtiges Lüften hilft Energie sparen. Nebenbei steigt die Wohnqualität und sinkt die Schimmelgefahr.

Vorarlberg

Das Landesstudio Vorarlberg beschäftigt sich in der Schwerpunktwoche trimedial mit folgenden Themen:
  • Auswirkungen der Klimaerwärmung auf Gewässer und Wassertiere
  • Was kommt durch die Klimaerwärmung auf die heimische Landwirtschaft zu?
  • Wie verändert sich unsere Fauna durch den Klimawandel? Welche klassischen Pflanzen werden bei uns aussterben, wenn es wärmer wird? Welche Pflanzen können zukünftig bei uns angebaut werden, denen es bisher zu kalt gewesen wäre?
  • Greenpeace-Studie zur Verkehrssituation in den Landeshauptstädten – Situation Bregenz
  • Verkehrsproblematik in Vorarlberg – Sondersendung „Neues bei Neustädter“
  • Bedeutung des Klimawandels für unseren Wald und für die Forstwirtschaft: Sondersendung „Umwelt aktuell“ in der Sendereihe „Kultur nach 6“ 31
  • Klimaschonende Geschäftsideen in Vorarlberg
  • Folgen der globalen Erwärmung für unsere Wälder: Mehr Pilzbefall, eingeschleppte Krankheiten kommen stärker auf.
  • Fleisch- und Milchprodukte als Klimakiller: Allein diese Produkte produzieren 67 Prozent der Treibhausemissionen.
  • Wetterphänomene aufgrund der Erderwärmung: Verschieben sich die Jahreszeiten durch die zwei Grad mehr? Gibt es immer weniger Winter, werden die Sommer immer heißer? Gehen Frühling und Herbst in den extremen Wetterlagen – von sehr heiß oder sehr kalt – unter?

Wien

„Wien heute“, Radio Wien und wien.ORF.at widmen sich dem Klima in Wien (Klimaschutzziel in Wien, Zahlen, Daten, Fakten etc.):
In einer eigens erstellten Greenpeace-Studie wird untersucht, wie sich der Verkehr in Wien in den vergangenen Jahren auf das Klima und die Feinstaubbelastung ausgewirkt und ob die Stadt die richtigen Maßnahmen gesetzt hat. Außerdem sind Beiträge über klimafreundliche Maßnahmen im Wohnbau und in der Landwirtschaft sowie über das Mikroklima, also Grün auf Boden und Fassaden, geplant. Weiters werden Organisationen und Angebote vorgestellt, die helfen, den Alltag klimafreundlicher zu gestalten.
Radio Wien wird darüber hinaus Reportagen von klimaschützenden Organisationen und klimarelevanten Konzepten liefern.

Umweltinitiative auf ORF.at, in der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

Neben aktueller Berichterstattung des ORF.at-Netzwerks bieten die Website muttererde.ORF.at und der ORF TELETEXT ein begleitendes Serviceangebot zur ORF-Aktionswoche mit einem Überblick über die Sendungen und deren Inhalte. Auf der Videoplattform ORF-TVthek werden zahlreiche Sendungen der Aktionswoche als Live-Stream gezeigt, darüber hinaus fasst ein Video-on-Demand-Themenschwerpunkt die vielfältigen TV-Programmelemente zusammen.
Im ORF TELETEXT informiert Seite 320 über den Programmschwerpunkt. Neben allgemeinen Informationen rund um die ORF-Aktionswoche werden dort eine Auflistung der Sendungen sowie Querverweise auf die tagesaktuellen Fernseh-Inhaltsseiten (ORF TELETEXT Seite 106 bzw. ab 300) angeboten.
Die „ORF nachlese“ widmet sich in der Mai-Ausgabe umfassend dem MUTTER ERDE-Schwerpunkt mit zahlreichen Tipps und Infos zum Thema. So steht die fixe Heftrubrik „ORF aktuell“ ganz im Zeichen des Programmschwerpunkts. Als Service gibt es außerdem eine Übersicht der TV-Sendungen der ORF-Schwerpunktwoche.
Kontakt

DI Dr. Hildegard Aichberger
ORF-Nachhaltigkeitsbeauftragte für Programm
c/o Österreichischer Rundfunk ORF
Würzburggasse 30, A–1136 Wien

E-Mail: hildegard.aichberger@orf.at